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Forellenbarsch

Forellenbarsch

Der Forellenbarsch (Micropterus salmoides), im Englischen "Largemouth Bass" genannt, stammt ursprünglich aus Nordamerika und wurde im 19. Jahrhundert nach Europa eingeführt. Er zählt heute zu den beliebtesten Raubfischen im Spinnfischen, ist in Deutschland aber nur in bestimmten Gewässern und unter Beachtung der jeweils geltenden Bestimmungen zu beangeln.

Charakteristisch ist sein großes, bis hinter das Auge reichendes Maul, dem er seinen englischen Namen verdankt. Forellenbarsche bevorzugen warme, krautreiche Stillgewässer mit Strukturen wie Totholz, Steilufern und Seerosenfeldern, an denen sie auf Beute lauern.

Die Art wird 30 bis 50 Zentimeter lang und bis zu 4 Kilogramm schwer. Die Laichzeit liegt im Mai/Juni; das Männchen baut eine Laichgrube im flachen Wasser, befruchtet die dort abgelegten Eier und bewacht anschließend aktiv Gelege und Jungfische – ein bei heimischen Raubfischen eher seltenes Verhalten.

Forellenbarsche sind aggressive, oft explosiv attackierende Jäger. Bewährte Köder sind Gummifische, Spinnerbaits, Popper und Wobbler, geführt nah an Krautkanten und Strukturen. Besonders in der Dämmerung und bei bedecktem Himmel steigt die Beißfreude spürbar.